MEINS wird DEINS!!!



Am 11.NOVEMBER 2022 erinnert uns die Legende vom HEILIGEN MARTIN, der seinen Mantel mit dem Bettler teilte, daran, dass auch wir hier und heute aufgefordert sind, hinzuschauen wo Not herrscht und diese im Rahmen unserer Möglichkeiten zu lindern.
Dazu lud dieses Jahr die Aktion „Meins wird Deins“ ein. Zum Laternenumzug an der Eduard-Mörike-Schule brachten Eltern und Kinder einzelne gut erhaltene Kleidungsstücke mit. Durch die gute Resonanz und Beteiligung der Schulgemeinschaft war es möglich, dass die Lehrerinnen der EMS ganze 5 Kartons befüllen und an die Aktion Hoffnung schicken konnten. Mit dem Erlös, der durch den Verkauf der Kleidung erwirtschaftet wird, können Kinder und Familien in Not wertvolle Hilfe und Unterstützung erfahren.
DANKE allen, die mit ihrer Kleiderspende ein Zeichen für Solidarität gesetzt haben!
A.Elsasser-Kotitschke
(Schulpastoral)
Gebet zu Erntedank

Lieber Gott,
wenn ich in einem Garten bin sehe ich,
wie wunderschön du alles für uns Menschen gemacht hast.
Blumen und Kräuter, Gemüse und Obst, wie unterschiedlich alles aussieht und was für tolle Farben und Formen alles hat.
Ich merke, dass mich das fröhlich und zufrieden macht, lieber Gott. Und dafür sage ich dir heute Dankeschön!
Unser Gottesdienst zum Schuljahres-abschluss



„Die Erde ist kostbar …
und es liegt an uns, achtsam mit ihr umzugehen und sie zu schützen.“
So oder ähnlich könnte die Quintessenz aus diesem Schuljahr, in dem sich die ganze Schule intensiv mit dem Thema Nachhaltigkeit beschäftigt hat, lauten. Dabei haben wir als große und kleine ChristInnen einen ganz besonderen Auftrag. Ist doch unsere Erde, mit allem was lebt und atmet, ein Geschenk Gottes.
Und so versammelten sich am letzten Schultag vor den Sommerferien alle SchülerInnen und LehrerInnen, interessierte Eltern und Großeltern der Eduard-Mörike-Schule unter freiem Himmel, um gemeinsam mit dem Pastoralreferenten Uwe Ludwig Gottesdienst zu feiern.
Was passiert mit unserer wunderschönen Insel mitten im Meer, wenn wir immer nur nehmen? Das mussten die Mäuse rund um die Felsmaus Mats am eigenen Leib erfahren und spüren. Mit einem szenischen Spiel führten die 3.KlässlerInnen noch einmal hinein in das diesjährige Atelier-Thema Nachhaltigkeit.
In der gemeinsamen Feier kam der Dank für Gottes Schöpfung in Lied, Gebet und selbst gestalteten Bildern der 2.KlässlerInnen zum Ausdruck. In den Fürbitten, die die ViertklässlerInnen formulierten, wurde deutlich, wie wunderbar aber auch verletzlich unser Ökosystem ist und dass es auf uns alle ankommt, achtsam damit und miteinander umzugehen.
Am Ende des Gottesdienstes wurde allen ViertklässlerInnen, für die die Schulzeit an der Eduard-Mörike-Schule nun endet, ganz persönlich durch Frau Kunkel und Herrn Ludwig der Segen Gottes für ihren weiteren Lebensweg zugesprochen.
„Mögen die Wege sich weiten, auf denen ihr nun weiterzieht, mögen sie sicher euch leiten, dorthin wonach ihr euch sehnt. Möge die Liebe euch immer weitertragen und möge das Licht durch eure Herzen strahlen.“
Mit diesem Lied und dem Segen für alle Mitfeiernden der Schulgemeinschaft fand der diesjährige Schulgottesdienst seinen Abschluss.
Ausstellung:
Echt Klasse!

Vom 25.03.2022 bis 01.04.2022 machte die Wanderausstellung für Grundschulen „Echt Klasse!“ des Kinderschutz-Zentrums Ulm/Neu-Ulm an der Eduard-Mörike-Schule Halt.
Nach dem Elternabend und einer Fortbildung für die Lehrkräfte durch den Kinderschutzbund konnten die Kinder der Eduard-Mörike-Schule und der Gustav-Leube-Schule gruppenweise die Ausstellung besuchen, die durch hochwertige Materialien und sehr gut konzipierte Stationen bestach. Schnell fanden die Kinder zu einer konzentrierten und intensiven Auseinandersetzung mit den verschiedenen Themenschwerpunkten.
Besonders viel Gefallen fanden die Kinder an den Stationen “Ich darf Nein-sagen!“ und „Ich vertraue meinem Gefühl!“.
Herzlichen Dank, den Eltern die beim Transport und Aufbau halfen und/oder ihr Interesse am Elternabend bekundeten. Vielen Dank auch der Diözese Rottenburg, die das Projekt finanziell unterstützte und an die Lehrkräfte sowie Schwester Marlies für die intensive Teilnahme an der Lehrkräftefortbildung.
Singstunde im Seniorenzentrum Blaustein

36 Kinder der Eduard-Mörike-Schule machten sich am Mittwoch, den 21.06.23 auf den Weg zum Seniorenzentrum Blaustein, um für die Bewohner zu singen.
Frau Fränken führte mit dem Chor der Klassen 2 unter anderem ein mehrsprachiges Begrüßungslied und ein Jahreszeitenlied auf. Bei dem Volkslied „Alle Vögel sind schon da“ stimmte das Publikum textsicher mit ein. Die Klasse 3b führte unter der Leitung von Musiklehrerin Frau Wiedmann den Blumen Rock´n´Roll und ein Lied über Vampire auf. Ein Weltraumlied begleiteten die Kinder sogar selbst mit Instrumenten. Sicher und mit viel Schwung trugen die Kinder ihre Lieder vor und sowohl im Publikum als auch bei den Akteuren waren im Takt wippende Füße und lachende Augen zu entdecken. Mit dem Kanon „Froh zu sein bedarf es wenig…“, den Jung und Alt gemeinsam sangen, beendeten die EMS-Kinder ihren Besuch. „Wir kommen gern mal wieder zu Euch!“ „Das hat Spaß gemacht!“ … denn froh zu sein bedarf es wirklich nicht viel.
Wir bedanken uns bei Frau Elsasser-Kotitschke von der Schulpastoral für die Idee und Planung dieses kleinen Ausflugs. Ebenso danken wir der Heimleitung der Seniorenresidenz Blaustein und freuen uns auf ein Wiedersehen.
Segensfeier für unsere Viertklässler


Unter dem Motto,, Komm mit zum Lebenspicknick“ trafen sich die ViertklässlerInnen mit Frau Elsasser-Kotitschke und Frau Hofer am vorletzten Schultag im Raum der Stille. Gemeinsam helten sie Rückblick auf die vergangenen vier Jahre in der Grundschule. Dazu durften die SchülerInnen einen Picknickkorb auspacken. Dieser enthielt neben anderen Dingen einen Regenschirm, eine Wasserflasche, Pflaster und ein Kletterseil.
Im anschließenden Austausch ging es um Fragen wie: „Was hat mich in den letzten Jahren gestärkt und erfrischt?“, „Wer bot mir Schutz“ ,Wer oder was hat mich getröstet, wenn es mir mal nicht gut ging?“.
Im Anschluss beschäftigten sich die Feiernden mit dem Psalm 23, in dem Gott den Menschen all das zuspricht, was sie für ein erfülltes Leben brauchen und was auch für einen guten Start der ViertklässlerInnen an der neuen Schule besonders wichtig ist. Im gemeinsamen Gebet und Tanz konnten die mitfeiernden ViertklässlerInnen noch einmal intensiv die gewachsene Gemeinschaft und Vertrautheit miteinander erleben.
Frau Hofer und Frau Elsasser-Kotitschke verabschiedeten mit einem Segensspruch die Kinder in ihre letzten Stunden an der Eduard-Mörike-Schule.
A. Elsasser-Kotitschke
Schulpastoral
MEINS WIRD DEINS – Jeder kann St. Martin sein.

Die Kleiderteilaktion „Meins wird Deins“ von Aktion Hoffnung und Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger‘ geht in die nächste Runde! Bundesweit beteiligen sich zahlreiche Kitas, Schulen und Pfarrgemeinden an der Aktion. Auch wir sind dabei und bitten um Ihre und Eure Unterstützung. Heute unterstützen die Organisatoren Projekte im Amazonasgebiet, die den Schutz und Erhalt des Lebensraumes zum Ziel haben.
An der Aktion „Meins wird deins“ zu St.Martin beteiligten sich im letzten Jahr viele Familien und KollegInnen unserer Schule; so dass wir am Ende 5 große Kartons an die „Aktion Hoffnung“ schicken konnten.
Um den Aspekt des nachhaltigen Teilens und noch stärker hervorzuheben folgende Neuerung: Jedes Kind ist eingeladen, 1 möglichst gut erhaltenes Kleidungsstück das nicht mehr getragen wird, mitzubringen und mit einer Notiz zu versehen.
Sankt Martins-Aktion
„Meins wird deins“ – wenn Kleider Geschichten erzählen können!
Danke an alle Familien, die sich an der diesjährigen Aktion beteiligt haben! Die Kleidungsstücke und viele andere berührende Geschichten, die die EMS-Kinder mit ihren Kleidungsstücken verbinden, sind inzwischen mit der Post auf dem Weg ins „Ein Welt Zentrum“ Ettringen und gehen von dort aus an die Vinty´s-Shops der Aktion Hoffnung in Augsburg und Nürnberg. Teilen wie Sankt Martin – die Geschichte Eurer Kleider kann weiter gehen!
A.Elsasser-Kotitschke (Schulpastoral)




Einige Geschichten, die die Kinder zu ihren gespendeten Kleidern geschrieben haben:
„Weil ich Rennautos liebe und mir das T-Shirt inzwischen zu klein ist, möchte ich es weitergeben.“
„Diesen Rock habe ich bei meiner Einschulung getragen.“
„Das war meine Lieblingsmütze.“
„Freude von uns haben diese Jacke vor neun Jahren gekauft. Dann hat sie mein kleiner Bruder bekommen. Nun ist sie ihm zu klein. Wir brauchen sie nicht mehr. Nun soll es jemand anders bekommen.“
Adventsgärtlein



„In der dunklen Nacht ist ein Stern erwacht.
Leuchtet hell am Himmelszelt, schenkt sein Licht der ganzen Welt.
In der dunklen Nacht ist ein Stern erwacht.“
Am Donnerstag den 30.11.23 durften die SchülerInnen und LehrerInnen der Eduard-Mörike-Eintauchen in geschäftiges buntes Treiben bei Bastel- und Backaktionen und ruhige Momente der Stille und des Lauschens erleben.
Schon am Vortag hatten fleißige DrittklässlerInnen mit Frau Junginger (Schulsozialarbeit) und Frau Elsasser-Kotitschke (Schulpastoral) den Raum der Stille mit einer großen Reisigspirale ausgelegt und für jedes Kind ein Apfellicht vorbereitet. Im Laufe des Donnerstags und Freitags waren alle Klassen eingeladen, in die Stille zu lauschen und mit ihrem Apfellicht den Weg zum Weihnachtslicht entlang der Reisigspirale zu erhellen. Eine schöne Einstimmung in die Adventszeit!
Ein großes Dankeschön an Familie Dillmann für das Fichtenreisig und Frau Lampert für das Organisieren der Äpfel!
Sternsinger

Die Sternsinger waren am Dienstag, den 09.01.2024 bei uns im Haus, um die Schule zu segnen. Auch Sie können einen digitalen Segen über folgenden Link erhalten.
Eltern-Kind-Aktion: Säen, gießen, warten


Unter diesem Motto trafen sich an zwei Nachmittagen Eltern und Kinder der Eduard-Mörike-Schule in der vorösterlichen Zeit. Nach einem Impuls im Raum der Stille von Frau Elsasser-Kotitschke von der Schulpastoral wurde gemeinsam fleißig gegärtnert und gewerkelt.
Als Symbol für das neu erwachende Leben säten die Kinder in Tontöpfen Ostergras oder Roggenkörner aus, die nun in den Tagen bis zum Osterfest wachsen dürfen, um ein hübsches Nest abzugeben. Zur Osterzeit gehört für die meisten Kinder auch das Suchen der Ostereier. Das Ei als Sinnbild für Ver-Wandlung war auch beim anschließenden Filzen präsent. Geschicklichkeit, etwas Ausdauer und Geduld waren auch hier gefordert. Hübsche und teilweise sehr kreative Filzeier aus gefärbter Schafwolle entstanden auf diese Weise in den Händen von Kindern, Omas und Müttern. Wer mochte, durfte sein Osternest noch mit einem aus Zweigen selbst gebastelten Kreuz ergänzen.
Nun heißt es, die verbleibenden Tage bis zum Osterfest die Saat zu gießen, geduldig zu warten und dem Gras beim Wachsen zuzusehen.
Annette Elsasser-Kotitschke Schulpastoral EMS
GLAUBEN (UND) LEBEN







Die Advents- und Vorweihnachtszeit an unserer Schule wird durch viele Bräuche und Aktivitäten bestimmt und gestaltet. Schule allgemein aber schulpastorale Arbeit im Besonderen sollte meiner Meinung nach immer wieder neu darum bemüht sein, die ursprüngliche Bedeutung dieser Zeit und dieses Festes in den Blick zu nehmen. Wir schauen auf gut gefüllte Wochen vor Weihnachten zurück und beleuchten sie unter folgender Fragestellung:
Welche Aspekte fanden sich in den Aktivitäten die wir gemeinsam gestaltet haben wieder?
TEILEN– eine schöne Geste und wichtige Säule unserer Gesellschaft und des Schullebens. Geübt haben die Kinder das Teilen mit Hilfe der Martinsbrötchen, die im Gedenken an den Heiligen Martin von Tours in den Klassen verteilt wurden.
Dem Aufruf zum Teilen gut erhaltener Kleidung folgten doch eine Reihe von Familien gern und brachten gut erhaltene Kleidungsstücke zur Weitergabe für die „Aktion Hoffnung“ an die Schule.
WARTEN KÖNNEN – der Advent – also die Zeit des Wartens – hat noch nicht begonnen. Dennoch wirft das noch verhüllte Licht der bunt gestalteten Laternen und der Gang durch die Dunkelheit bereits einen Blick nach vorn auf die Wochen vor Weihnachten und deutet das Licht der Weihnacht an.
ZUR RUHE KOMMEN
Eine Insel der Ruhe bot auch an diesem Tag der Raum der Stille, wohin sich Kinder nach dem Laternenlauf vom geselligen Trubel zurückziehen konnten. Hier gab es verschiedene Möglichkeiten, es sich wohl ergehen zu lassen und zur Ruhe zu kommen.
SICH BEGEGNEN – jeweils zum Wochenbeginn versammelten sich alle Kinder der Eduard- Mörike-Schule in der Aula um den Adventskranz. Im gemeinsamen Singen nehmen wir uns als große Gemeinschaft wahr.
ZEIT TEILEN – In der zweiten Adventswoche lud die Schulpastoral alle Kolleginnen zu einer besonderen Mittagspause ein. Diese kleine Auszeit im Schulalltag wurde gut von den KollegInnen angenommen und bot Raum für persönliche Begegnung und Gespräche.
REFLEKTIEREN – im Besuch und in einer Ansprache, die der Nikolaus an die Kinder der Schule hielt, machte dieser sehr eindrucksvoll und authentisch deutlich, dass eine funktionierende und gute Schulgemeinschaft nur dann möglich ist, wenn jede und jeder bereit ist, sein eigenes Handeln immer wieder kritisch auf den Prüfstand zu stellen und persönliche Interessen und Vorlieben auch einmal zum Wohle der Allgemeinheit hintan zu stellen.
LAUSCHEN – nicht zu Unrecht wird der Advent als stille Zeit beschrieben. Unser gemeinsames Lied „Zünd ein Licht an“ lud sowohl inhaltlich als auch in seiner Gestaltung ein, auch auf die leisen Töne zu lauschen und über Werte wie Gerechtigkeit, ein friedliches Miteinander und einen achtsamen Umgang ins Gespräch zu kommen.
SICH VORBEREITEN – im Raum der Stille beschäftigen wir uns mit der vielfältigen Symbolik des Adventskranzes, wie sie A. Kett beschreibt:
Ein goldener Reif als Sinnbild für eine kostbare Zeit, Tannen-Grün als Zeichen der Hoffnung, 4 Kerzen stehen für das immer heller werdende Licht in dunkler Zeit, Äpfel und Nüsse erinnern an den Hl Nikolaus und rufen zum Teilen auf. Ein Stern ist Zeichen der Hoffnung in dunkler Nacht.
SICH EINBRINGEN – Kinder haben Rechte
Mit der Werbung an der Schule für die Sternsingeraktion 2025 schlugen unsere Schülereltern und Kirchengemeinderats-Mitglieder Herr Langer und Herr Bückle, die in diesem Jahr die Koordination der Aktion übernommen haben, eine Brücke zur benachbarten Kirchengemeinde St.Josef in Klingenstein. Viele unserer Schülerinnen und Schüler nehmen unabhängig von ihrer religiösen Heimat jedes Jahr an dieser Aktion in den Weihnachtsferien teil und leisten so einen wichtigen Beitrag, um die Umsetzung und Einhaltung der Rechte von Kindern weltweit zu unterstützen.
Und dennoch entwickelt die Vorweihnachtszeit ihre ganz eigene Dynamik, der sich kaum jemand gänzlich entziehen mag und kann. Aber „Gott sei Dank“…
„RETTUNG IN SICHT!“ – im ökumenischen Weihnachtsgottesdienst unter diesem Motto spürten wir auf sehr lebendige Weise biblischen Rettungsgeschichten nach. Im Bild des Rettungsrings und einem szenischen Spiel einiger ViertklässlerInnen gemeinsam mit Patoralreferent Uwe Ludwig und Pfarrerin Fels, die dieses Jahr einen Lehrauftrag für evangelische Religion an unserer Schule übernommen hat, wurde dies deutlich.
Ein Lichtblick und eine starke Zusage für das vor uns liegende Jahr 2025!
A.Elsasser-Kotitschke
Schulpastoral an der Eduard-Mörike-Schule
Glückliche Woche an der EMS









„Schenk mir ein paar Sonnenstrahlen…“ dieser Leitsatz ermunterte die SchülerInnen, Eltern, Lehrerinnen und alle anderen an der Eduard-Mörike-Schule Beschäftigte in der Woche vom 10.02. bis 14.02.25, den Blick auf das Positive im Alltag zu richten und achtsam dafür zu sein, was wir am Anderen mögen und schätzen.
Gemeinsam überlegten zunächst die KlassensprecherInnen, wie man auch an trüben Tagen dem Gegenüber ein Lächeln ins Gesicht zaubern kann. „Ganz einfach – dem anderen etwas Nettes sagen…“Gesagt – getan:
Die Idee von Frau Junginger (Schulsozialarbeit) und Frau Elsasser-Kotitschke (Schulpastoral) dies durch Briefe mit Komplimenten an eine andere Person zum Ausdruck zu bringen, fand Anklang. Und so kam es, dass sie sich im Laufe der Woche alle 200 Kinder der Eduard-Mörike-Schule einmal bewusst dafür Zeit nahmen, einander nette Nachrichten zu schreiben. Frau Junginger und Frau Elsasser-Kotitschke hatten dafür eigens den Raum der Stille zur Schreib- und Kreativwerkstatt umgestaltet. Hier konnten in den Pausen Briefe und Karten geschrieben und kreativ mit Farben, Stempeln, Stickern und Washi-Tapes gestaltet werden. Selbst die ErstklässlerInnen und die Kinder der Vorbereitungsklassen waren mit Feuereifer dabei. Das Versiegeln der Post mit einem echten Wachssiegel ließ etwas davon erahnen, wie bedeutungsvoll ein Brief doch in alten Zeiten einmal war und wie wertvoll und persönlich eine von Hand geschriebene und individuell gestaltete Nachricht im Kartenformat noch heute sein kann.
Einzelne Klassen beschäftigten sich vertieft mit dem Thema und so wurde die Woche von kleineren Aktionen zum Thema „Glück“ begleitet. Ein paar Kinder führten Glücks-Interviews, eine Klasse gestaltete ein 3-D-Plakat mit vierblättrigen Kleeblättern. Es gab mit „Komplimente-To-go“ einen Abreißkalender für nette Nachrichten zum Verstecken in Manteltaschen und Mäppchen. Die Chorkinder der drei Chöre trafen sich zum Treppenhaus-Konzert und gaben passende Lieder zum Besten, einzelne Kinder fungierten als DolmetscherInnen und viele fleißige Kinderhände halfen am Donnerstag an die 500 Briefe und Karten zu sortieren. Pünktlich zum Valentinstag bekam dann jede Klasse einen dicken Umschlag mit allen Briefen, die für die Kinder der Klasse eingegangen waren. Ein spannender Moment und viele strahlende Gesichter, als der Umschlag geöffnet und die Briefe und Karten verteilt wurden.
Auch viele Eltern der Eduard-Mörike-Schule sind dem Aufruf gefolgt und haben sich an der Aktion beteiligt. So wurde der Valentins-Tag zum Höhepunkt einer eigentlich ganz gewöhnlichen Schulwoche, die mit neuem Blick und verändertem Fokus tatsächlich von einer Menge großer und kleiner Glücksmomente durchzogen war. Die Frage, ob man „Glück“ lernen kann, beantworteten viele Kinder mit „ja“ – „und wir wollen das bald mal wieder“.